Qualitätssicherung

Leitung
Prim. Univ.-Prof. Dr. Michael Gschwantler
Wilhelminenspital
4. Medizinische Abteilung
Montleartstraße 37
A-1160 Wien
01/49150-2401
01/491502-2409-664
michael.gschwantler@wienkav.at

 


 

Ausführliche Informationen zum Projekt Qualitätszertifikat Darmkrebsvorsorge sind unter  www.vorsorgekoloskopie.at zu finden.

 


 

Aufgaben der Arbeitsgruppe

Qualitätssicherungsmaßnahmen zu initiieren, zu koordinieren, zu unterstützen und die Umsetzung der Qualitätssicherung zu fördern.

Konkret werden derzeit folgende Aufgaben wahrgenommen:

  • Erhebung und Sammlung der derzeit von der ÖGGH und nahestehenden Personengruppen verfaßten Konsensuspapiere, Richtlinien etc.

  • Initiierung und/oder Durchführung von Qualitätssicherungsaktivitäten auf Vorschlag des Vorstandes der Gesellschaft.

  • Wartung der erstellten Konsensuspapiere

  • Jährlicher Bericht über Qualitätssicherungsaktivitäten der Arbeitsgruppe und der Gesellschaft

  • Entwicklung spezieller Qualitätssicherungsinstrumente im Fachbereich

  • Gemeinsam mit dem Vorstand und Fortbildungsreferenten Entwicklung bzw. Beobachtung der Aktivitäten hinsichtlich freiwilliger Facharztprüfung im Bereich Gastroenterologie

  • Weiterbetreuung der Ausbildungsstätten zum Additivfacharzt für Gastroenterologie

 


 

Arbeitsschwerpunkte inkl. Publikationen

Projekt "Qualitätszertifikat Darmkrebsvorsorge"

Qualitätszertifikat Darmkrebsvorsorge 2017

Das Projekt „Qualitätszertifikat Darmkrebsvorsorge“ wurde von der ÖGGH, in Zusammenarbeit mit dem Hauptverband, und der Österreichischen Krebshilfe 2007 ins Leben gerufen. Mit diesem Projekt wird österreichweit die Ergebnisqualität der Vorsorgekoloskopien sowohl in den niedergelassenen Ordinationen wie auch in den Endoskopieabteilungen der Krankenhäuser erhoben und vergleichend ausgewertet. Weiters werden Maßnahmen eingesetzt, um die Qualität der Vorsorgekoloskopien in Österreich anzuheben. Näheres zum Projekt inkl. Projektunterlagen für die Bewerbung findet sich unter www.vorsorgekoloskopie.at

 

Empfehlungen der ÖGGH zur Darmkrebsvorsorge und Nachsorge nach koloskopischer Polypektomie.

  • Ferlitsch M, Salzl P, Weiss W
, Müller C, Bannert C, Knoflach P
, Häfner M, Peck-Radosavljevic M
, Trauner M, Gschwantler M
. Journal für Gastroenterologische und Hepatologische Erkrankungen. 2012; 10 (4), 29. Download
  • Leitlinie „Qualitätsgesicherte Koloskopie“. Erstellt von der Arbeitsgruppe für Qualitätssicherung (Leiterin M. Ferlitsch) und dem Vorstand der ÖGGH. Download

Die vorgestellte Version der Leitlinie wurde bei der Vorstandssitzung am 10. September 2010 approbiert. Sollten Sie jedoch Änderungs- oder Ergänzungswünsche haben, so bitte diese direkt an:monika.ferlitsch@meduniwien.ac.at

 


 

Publikationen der Arbeitsgruppe

  • Bannert C, Reinhart K, Dunkler D, Trauner M, Renner F, Knoflach P, Ferlitsch A, Weiss W, Ferlitsch M. Sedation in screening colonoscopy: impact on quality indicators and complications. Am J Gastroenterol. 2012; 107(12):1837-48.
  • Reinhart K, Bannert C, Dunkler D,  Trauner M, Renner F, Knoflach P, Ferlitsch A, Weiss W, Ferlitsch M. Prevalence of flat lesions in a large screening population and their role in colonoscopy quality improvement. Endoscopy, accepted on 4 December 2012
  • Ferlitsch M, Reinhart K, Pramhas S, Wiener C, Gal O, Bannert C, Hassler M, Kozbial K, Dunkler D, Trauner M, Weiss W. Sex-specific prevalence of adenomas, advanced adenomas, and colorectal cancer in individuals undergoing screening colonoscopy. JAMA 2011;306:1352-8.
  • Weiss W, Homoncik M. Darmkrebserkrankung in Österreich-Update 2008. Journal für Gastroenterologische und Hepatologische Erkrankungen, 2008; 6 (2), 19-22.

 


 

Projekt „Benchmarking ERCP“

  • Die Österreichische Gesellschaft für Gastroenterologie und Hepatologie bietet in Zusammenarbeit mit dem IFAS (Institut für angewandte Statistik) der Johannes Kepler Universität Linz unter der Leitung von Frau Prof. DI Dr. Christine Duller das Projekt „Benchmarking ERCP“ an. Mit diesem Projekt soll österreichweit anonymisiert die Ergebnisqualität der endoskopisch-retrograden Cholangiopankreatikographie in verschiedenen endoskopisch tätigen Zentren erhoben und vergleichend ausgewertet werden.Kapral C, Duller C, Wewalka F, Kerstan E, Vogel W, Schreiber F.Case volume and outcome of endoscopic retrograde cholangiopancreatography: results of a nationwide Austrian benchmarking project. Endoscopy. 2008 Aug;40(8):625-30.
    Download 

 


 

Weitere Publikationen/Empfehlungen:

  • Antibiotikaprophylaxe in der gastrointestinalen Endoskopie – Empfehlungen der Österreichischen Gesellschaft für Gastroenterologie und Hepatologie für die Arbeitsgruppen Endoskopie, Qualitätssicherung und Infektiologie der Österreichischen Gesellschaft für Gastroenterologie und Hepatologie: F. Wewalka, C. Kapral, E. Brownstone, M. Homoncik, C. Högenauer, P. Knoflach, F. Renner . Antibiotic prophylaxis in gastrointestinal endoscopy – recommendations of the Austrian Society of Gastroenterology and Hepatology. Z Gastroenterol 2010 Oct; 48(10):1225-9. German
  • Meinungsbildung Facharztprüfung Additivfach - derzeit im Gang
  • Empfehlungen der ÖGGH zur Darmkrebsvorsorge und Nachsorge nach koloskopischer Polypektomie
    Download

 


 

Geschichte der AG Qualitätssicherung

Gemäß Beschluß der Jahreshauptversammlung der ÖGGH vom 25. Oktober 1996 wurde eine Arbeitsgruppe für Qualitätssicherung ins Leben gerufen. Die Notwendigkeit für eine derartige Arbeitsgruppe ergab sich aus der allseits bekannten Situation, daß auch im Bereich der Gastroenterologie und Hepatologie zunehmend die Kostenträger (Spitalserhalter, Sozialversicherungsträger) eine zunehmend kritischere und restriktivere Haltung gegenüber notwendigen und medizinisch gerechtfertigten Ausgaben im Gesundheitswesen einnehmen. Die als Reaktion darauf einsetzende Flut von "Qualitätsstandards, Konsensuskonferenzen, Empfehlungen, Richtlinien etc." hat auch in Österreich ein beträchtliches Ausmaß angenommen. Oft ist es nicht klar ersichtlich bzw. verwirrend, welche Empfehlungen nun von der ÖGGH autorisiert sind und welche nicht. Auch herrscht eine gewisse Präferenz für einige wenige Themen, die die Interessen von Pharmafirmen besonders erwecken, währenddem andere Bereiche des Fachgebietes dadurch of zu kurz kommen. Schließlich hat sich in den letzten Jahren durch die Erstellung von Kriterien für die Anerkennung des Additivfacharztes Gastroenterologie, für die Facharztprüfung Innere Medizin und die damit verbundene Problematik der Zuerkennung von Ausbildungsstätten ein weites Feld aufgetan, in dem qualitätssichernde Maßnahmen erforderlich sind.

Ao. Univ. Prof. Dr. Monika Ferlitsch
Wien, am 11. Jänner 2013
e-mail monika.ferlitsch@meduniwien.ac.at